Der Rembetiko wird oft auch als der „griechische Blues“ bezeichnet, weil die Texte ähnlich wie im Blues von den alltäglichen Sorgen und Erfahrungen der einfachen Leute handeln. In den Anfängen seiner Entstehung wurde Rembetiko nur von den in Piraeus lebenden Rembetes gespielt, meist Flüchtlingen, die im Jahr 1922, dem Jahr der sogenannten kleinasiatischen Katastrophe, aus Smyrna und anderen Orten Kleinasiens auf das griechische Festland vertrieben worden waren. Die Rembetiko-Kultur herrschte in Griechenland jahrzehntelang vor. Von 1925 bis 1936 herrschte in den griechischen Städten die Musik der Smyrnaschule, also die der Emigranten. Spielort war das “Café-Aman”, eine Einrichtung, die ihren Unsprung im mittleren Osten hatte. Die Hauptinstrumente waren Geige, Oud, Santouri und eine Sängerin oder ein Sänger wurden von einem kleinen Orchester begleitet. Später entwickelte sich …

Der Rembetiko wird oft auch als der „griechische Blues“ bezeichnet, weil die Texte ähnlich wie im Blues von den alltäglichen Sorgen und Erfahrungen der einfachen Leute handeln.

In den Anfängen seiner Entstehung wurde Rembetiko nur von den in Piraeus lebenden Rembetes gespielt, meist Flüchtlingen, die im Jahr 1922, dem Jahr der sogenannten kleinasiatischen Katastrophe, aus Smyrna und anderen Orten Kleinasiens auf das griechische Festland vertrieben worden waren.

Die Rembetiko-Kultur herrschte in Griechenland jahrzehntelang vor.
Von 1925 bis 1936 herrschte in den griechischen Städten die Musik der Smyrnaschule, also die der Emigranten. Spielort war das “Café-Aman”, eine Einrichtung, die ihren Unsprung im mittleren Osten hatte. Die Hauptinstrumente waren Geige, Oud, Santouri und eine Sängerin oder ein Sänger wurden von einem kleinen Orchester begleitet.

Später entwickelte sich daraus eine der populärsten Musikformen Griechenlands. Der Rembetiko erlebte in den 1920er bis 1950er Jahren seine Blütezeit.